"Mein Agieren hat dazu beigetragen, Leute unter Druck zu setzen."

Das politische System der DDR hat er mitgetragen – aus Überzeugung: Frank Kuschel. 1961 in Ilmenau geboren. In einer Familie mit 6 Kindern aufgewachsen, sah erst mal nichts nach einer politischen Karriere aus. Stabilität gab Frank Kuschel erst das Bildungssystem der DDR. Nach dem Abitur ging er dann 1980 zum Studium an die Offiziershochschule und trat in die SED ein.

Nach dem Studium arbeitete er als Offizier. Eine alte Sportverletzung beendete jedoch 1985 seine Karriere und er wechselte in die Kreisverwaltung Ilmenau. 1987 wurde er dann stellv. Bürgermeister in Ilmenau und wurde dort inoffizieller Mitarbeiter der Stasi.

Für Menschen, die die DDR verlassen hatten, hatte Kuschel kein Verständnis. Mit der Zeit aber wurde er den Methoden der Stasi immer kritischer gegenüber. Daher beendete er seine Arbeit in Ilmenau und ging nach Großbreitenbach. Dort wurde er im Januar 1989 zum Bürgermeister gewählt.

Nach dem Mauerfall wurde er bald von einem CDU-Politiker in seinem Amt als Bürgermeister abgelöst. Frank Kuschel ist Mitglied des Thüringer Landtags in der Fraktion DIE LINKE.
"Mein Agieren hat dazu beigetragen, Leute unter Druck zu setzen."

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