Mehr Strom aus erneuerbaren Energien eingespeist

Thüringer Stromerzeuger haben im Jahr 2022 mehr Strom aus erneuerbaren Energien ins Stromnetz eingespeist als im Jahr zuvor. Von den insgesamt 10 203 Gigawattstunden (GWh) wurden vergangenes Jahr 63,7 Prozent unter anderem durch Windkraft, Photovoltaik oder Biomasse erzeugt, wie das Statistische Landesamt in Erfurt mitteilte. Im Jahr 2021 war mit 9573 GWh insgesamt etwas weniger Strom aus Thüringen ins Versorgungsnetz geflossen. Der Anteil aus Erneuerbaren hatte damals bei 60,7 Prozent gelegen.

Fast die Hälfte der Strommenge aus erneuerbaren Energien stammte 2022 aus Windrädern an Land - sie lieferten 3068 GWh. Die etwa 42 000 Solaranlagen in Thüringen trugen 1818 GWh bei, biomassebetriebene Stromanlagen lieferten 1419 GWh. Das war jeweils mehr Strom pro Energieträger als noch im Jahr 2021. Die durch Erdgas erzeugte Strommenge sank hingegen um 6,5 Prozent auf 1636 GWh.

Die Statistiker wiesen darauf hin, dass die Einspeisung nicht mit der Erzeugung von Strom gleichgesetzt werden dürfe. Nicht einberechnet seien in die Zahlen nämlich die Strommengen, die etwa in Industriekraftwerken als Eigenverbrauch genutzt werden.

(dpa)

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