Kompromiss um Petersberg

Im Streit um die Neugestaltung des Erfurter Petersberges für die Bundesgartenschau hat es einen Kompromiss gegeben. Für Kritik hatte vor allem der Plan gesorgt, 12 teils gesunde Bäume auf dem Areal zu fällen. 

Am geplanten Entwurf wurde nicht mehr gerüttelt - er wurde einstimmig angenommen. Der Plan sieht zum Beispiel vor, die historischen Gebäude auf dem Petersberg durch Sichtachsen wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken - und dafür müssen eben Bäume weichen. Allerdings sollen nicht wie ursprünglich 12 Bäume gefällt werden, sondern 11. Ein Bergahorn, der zwischen Hauptweg und Glashaus steht, wird gerettet. Außerdem wurde beschlossen, dass nach der Bundesgartenschau in zwei Jahren fünf neue große Bäume auf den Petersberg gepflanzt werden. Kritiker wie die Bürgerinitiative "Stadtbäume statt Leerräume" hatten angeprangert, dass durch die Fällungen die Stadt und der Petersberg insbesondere weniger grün sein würden. Denn auch im Erfurter Nordpark werden seit Wochen Bäume für die BUGA gefällt.

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