Suche nach Unstrut-Krokodil eingestellt

Nach Tagen der Aufregung im Kyffhäuserkreis ist die Suche nach einem angeblichen Krokodil in der Unstrut eingestellt worden. Anfang August hatte ein Zeugin gemeldet, dass sie das Reptil gesehen hatte. Vorher hatte es schon eine Meldung aus dem Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt gegeben.

Experte geht von optischer Täuschung aus

Heino Krannich, ein kürzlich herangezogener Experte aus Niedersachsen sagte, er schließe nicht aus, "dass es das Krokodil nie gegeben hat". Er vermutet, dass es sich bei den Zeugenhinweisen um optische Täuschungen handeln könnte. "Das Flussgebiet animiert dazu zu halluzinieren". Das Bildmaterial von zahlreichen Anwohnern sei "so schlecht, dass es sehr viel Phantasie braucht, darin ein Krokodil zu erkennen". Antje Hochwind-Schneider sagte, die Kreisverwaltung habe die letztendlich insgesamt drei eingegangenen Hinweise dennoch ernstgenommen. Bis zuletzt ließen die Verantwortlichen auch nichts unversucht: Zuerst sollte das Krokodil mit einem toten Hühnchen in eine Fotofalle gelockt werden - allerdings ohne Erfolg. Wie es jetzt hieß, blieb auch ein Lockversuch mit in den Fluss geschüttetem Rinderblut und einer Duftspur aus Lungenteilen ergebnislos. Einige Köder sollen auch weiter ausgelegt bleiben.

Gesperrte Bereiche wieder freigegeben

Mit dem Ende der Suche nach dem Krokodil endet jetzt auch die Sperrung am Uferbereich der Unstrut im Kyffhäuserkreis. Wie Landrätin Antje Hochwind-Schneider sagte, werde die entsprechende Allgemeinverfügung aufgehoben. Sowohl das Wasser kann wieder begangen, als auch die Radwege wieder benutzt werden.

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