Entwarnung nach Bombendrohung am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt

Nach einer Bombendrohung am Erfurter Gutenberg-Gymnasium hat die Polizei nichts Verdächtiges gefunden. Der Einsatz sei beendet, die Ermittlungen dauerten aber an, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Der Schulbetrieb sei für den restlichen Tag eingestellt worden. 

Hintergrund des Einsatzes war eine an die Schule gerichtete Mail, die bereits am Dienstag verschickt, aber erst am Mittwochmorgen entdeckt worden war. Darin sei mit einer Bombe gedroht worden, so die Polizei. Daraufhin wurde die Schule geräumt und gesperrt. 

Etwa 300 bis 400 Schüler seien auf dem Schulhof einer benachbarten Schule untergebracht worden, bis sie von ihren Eltern abgeholt wurden. Der Schulbetrieb wurde am Mittwoch nicht wieder aufgenommen. Die Polizei ermittelt nun wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Auch ein Sprengstoffspürhund kam zum Einsatz. Zum genauen Inhalt der Drohmail machte die Polizei keine Angaben.

Am Gutenberg-Gymnasium erschoss am 26. April 2002 ein Ex-Schüler 16 Menschen und anschließend sich selbst.
(dpa)

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