Greta Barthel will „Miss Germany“ werden

Am Wochenende wird die Krone der „Miss Germany“ wieder vergeben. Unter den 16 Finalistinnen ist auch Greta Barthel aus Gernrode im Eichsfeld. Die amtierende „Miss Thüringen“ hat sich im „Miss Germany“-Trainingscamp zusammen mit ihren 15 Konkurrentinnen auf den Titel intensiv vorbereitet. Doch, wer denkt, dass dort nur Catwalk-Training und Abendkleider-Aussuchen auf dem Trainingsplan stand, der irrt.

Trainingscamp schult die Persönlichkeit


Im Trainingscamp werden die Missen auf ihr Leben als ebendiese, als „Miss“, vorbereitet. Sie sollen zukünftig mit ihrer Persönlichkeit überzeugen – so Greta Barthel im LandesWelle Thüringen-Interview. Barthel weiter: „Wir haben zum Beispiel auch einen Knigge-Kurs gehabt, wir haben was über Influencen gelernt. Wir hatten Persönlichkeitskurse und Gesundheitskurse zur Ernährung und zur Fitness, dass wir uns in unserem Leben zu unserem besseren Ich entwickeln können.“

Konzept der „Miss Germany“ für dieses Jahr völlig neu


Dass Greta Barthel sich überhaupt einmal für eine Miss-Wahl aufstellen lässt, hat sie selber wohl am meisten überrascht. Überzeugt davon hat sie aber das seit diesem Jahr geänderte Konzept der „Miss Germany“-Wahl. Nicht mehr Bikini-Schaulaufen, Frisuren und generelles Aussehen stehen im Fokus, sondern ebenso die Persönlichkeit.
Das spiegelt sich bereits in der Auswahl der 16 Kandidatinnen wieder: unter diesen finden sich dieses Jahr Eltern, Unternehmerinnen oder auch eine schwangere Teilnehmerin – Premiere bei der „Miss Germany“-Wahl!
„Es soll sich jede Frau gestärkt fühlen. Dass es nicht um die Schönheitsideale geht, sondern um den Charakter.“ (Greta Barthel, amtierende „Miss Thüringen“)
Die Bewerbung lief dann auch ganz unkompliziert: „Ich hab mich einfach beworben und mich einfach so gezeigt wie ich bin. Und irgendwie hat’s geklappt, dass ich ‚Miss Thüringen‘ geworden bin.“

Rein weibliche Jury bei der Miss-Wahl


Auch in der Show am Samstag geht es um die Persönlichkeit der Teilnehmerinnen. In Fragerunden stellen die Kandidatinnen sich indirekt selber vor, indem sie Antworten auf die gestellten Fragen geben. In einer vorherigen Challenge mussten die Missen bereits eigene Outfits shoppen und können dadurch auch noch einmal einen Hauch Individualität in den Wettbewerb einfließen lassen.

Die Jury ist in diesem Jahr rein weiblich: Unternehmerin Dagmar Wöhrl, bekannt aus „Die Höhle der Löwen“, begutachtet die Teilnehmerinnen zusammen mit RTL-Moderatorin Frauke Ludowig und Karatekämpferin Anna Lewandowska.

Die Unternehmerin Greta Barthel will die Modelszene aufmischen.


Greta Barthel ist aber nicht nur hübsch und „Miss Thüringen“, sie ist ebenfalls bereits Unternehmerin: Seit 2019 hat die Eichsfelderin eine Modelagentur. Mit dieser Agentur verfolgt sie ein Ziel: „In meiner Modelagentur möchte ich vor allem auch dieses typische Schönheitsideal ein bisschen mehr wegbringen und den Frauen von heute zeigen, dass man vor allem mit Charakter in der Öffentlichkeit bestehen sollte. […] Das ist in der Modelbranche leider noch nicht so angekommen. Ich denke, dass ich da auf jeden Fall noch was dran ändern kann und möchte.“

Neue „Miss Germany“ steht am Samstag fest


Die amtierende „Miss Germany“, Nadine Berneis aus Stuttgart, muss am Samstag beim Finale im Europapark Rust ihre Krone an ihre Nachfolgerin abgeben. Vielleicht ja an Greta aus Thüringen?!
Einen Überblick über die Kandidatinnen und die Möglichkeit auch selber, Ihre Stimme abzugeben, haben Sie hier.

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