Erste Bilanz nach Sturm Eberhard

Am gestrigen Sonntag fegte Sturmtief "Eberhard" über Thüringen. In Artern erreichte der Sturm Spitzengeschwindigkeiten bis 116 Km/h, in Gera 108 Km/h. Bis in die Nacht gab es viele Notrufe für die Feuerwehren und die Polizei. So wurden allein 224 Einsätze durch den Sturm im Einsatzleitsystem der Polizei registriert. Darüber hinaus kam es zu fast 20 witterungsbedingten Verkehrsunfällen, bei denen es meist bei Blechschäden blieb. Zwischen Vogelgesang und Seelingstädt, im Landkreis Greiz,wurde der leere Anhänger eines Kleintransporters von einer Windböe von der Fahrbahn angehoben und gegen einen im Gegenverkehr befindlichen Bus geschleudert. Der Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 50.000 Euro. Auf der A71 bei Sömmerda stürzte bei starkem Wind ein Wohnanhänger samt Auto um. 

Durch den Sturm wurden in Erfurt mehrere Häuser abgedeckt, Verkehrszeichen stürzten um, Teile eines Baustoffmarktes blockierten eine Straßenbahnlinie. In der Verwaltungsgemeinschaft Pleißenaue im Landkreis Altenburger Land kam es zu Stromausfällen, weil in Treben Stromleitungen abgerissen wurden.

Betroffen war auch der Landkreis Sonneberg. Hier war die Ortschaft Mönchsberg nach Polizeiinformation ebenfalls für mehrere Stunden von der Stromversorgung abgeschnitten. Außerdem war dort bis Montagmorgen gegen 8 Uhr die einzige Zufahrtsstraße durch mehrere umgeknickte Bäume gesperrt. Auf der K31 bei der Ortschaft Sattelpaß in Richtung Neuenbau kam es ebenfalls durch einen umgestürzten Baum zu Verkehrsbehinderungen. In Sonneberg war in der Coburger Allee ein Baum auf einen PKW gefallen. Verletzt wurde niemand.

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