DDR-Spielzeug-Ausstellung in Zeulenroda

Früher war alles besser?! Zumindest in Bezug auf Spielzeug sind viele Thüringer der Meinung, dass das tatsächlich so stimmt. Wer gerne in Kindheits-Erinnerungen schwelgt, dürfte im Städtischen Museum Zeulenroda momentan voll auf seine Kosten kommen. Die aktuelle Sonderausstellung mit dem Titel „So spielte der Osten: Spielzeug aus der Zeit von 1946 bis 1989“ zeigt die ganze Bandbreite an Spielzeug aus der DDR.

DDR-Spielzeug, das jeder kennt

Knapp 230 verschiedene Spielzeuge vor der Digitalisierung der Kinderzimmer sind in der Ausstellung zu sehen – Hörspiele von Herrn Fuchs und Frau Elster, elektrisch angetriebene Traktoren oder Indianer-, Ritter- und Soldatenspielfiguren, Metallbaukästen, Schlafaugenpüppchen usw., von Marken, die jedes echte Ostkind kennt. Das wohl beliebteste Objekt ist ein alter Plattenspieler, der Märchenschallplatten abspielt und damit vor allem die Kinder zum Staunen bringt. Doch es sind vorrangig die Erwachsenen, die in der Ausstellung vieles aus ihrer Kindheit wiedererkennen, wie uns Museumsleiter Dr. Christian Sobeck im LandesWelle-Interview verraten hat: „Wir haben intern bei uns so ein Spiel, dass wir darauf warten, wie viele Sekunden dauert's, bis der Gast, nachdem er sein Eintrittsbillet gekauft hat, voller Verzückung ausruft: 'Ach, das hab ich auch gehabt!' Und das dauert meist unter 10, unter 15 Sekunden.“ Für die Kleinen gibt es außerdem eine Spiel- und Bastelecke mit DDR-Stecksteinen zum selbst Ausprobieren.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 27. Februar 2022.

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