Bund-Ländergipfel beschließt neue Corona-Regeln

Nach acht Stunden Besprechungsmarathon haben sich Bund und Länder auf weitere Maßnahmen in der Corona-Krise geeinigt. Kanzlerin Merkel hatte dafür alle 16 Länderchefs nach Berlin geladen. 

Maskenpflicht, private Feiern, Kontaktverbot, Sperrstunde

Maskenpflicht wird ausgeweitet. Eine Maske muss überall da getragen werden, wo Menschen dichter beziehungsweise länger zusammenkommen. Gilt bei 35 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in sieben Tagen 

Private Feiern werden auf maximal zehn Personen oder zwei Haushalte begrenzt. Gilt bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. 

Kontaktbeschränkungen sind wieder möglich. Es dürfen sich künftig nur noch maximal zehn Personen im öffentlichen Raum treffen. Reicht das nicht, um den Anstieg aufzuhalten, geht es auf bis zu fünf Personen oder zwei Haushalte runter. Gilt bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. 

Die Sperrstunde kommt. Restaurants sollen um 23.00 Uhr zu machen, Bars und Clubs ganz geschlossen werden. Gilt bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Sollten die Maßnahmen den Anstieg der Fallzahlen innerhalb der darauffolgenden zehn Tagen aufhalten oder verringern, wird lokal nachgebessert.

Beherberungsverbot bleibt

Keine Einigung gab es dagegen beim Beherbergungsverbot für Urlauber aus innerdeutschen Risikogebieten. Hier wurde eine Entscheidung auf den 8. November vertagt. Bis dahin soll geschaut werden, wie wirksam die jetzt beschlossenen Maßnahmen sind.

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