Anzeigen nach Rechtsrockfestival in Themar

Die kleine Stadt Themar in Südthüringen war am Wochenende wieder Schauplatz eines der größten Rechtsrock-Festivals. Laut Polizei waren Besucher aus der rechten und der rechtsextremen Szene aus ganz Europa angereist. Über 2200 Neonazis sind in Themar gewesen - sie kamen zum Großteil aus Deutschland und Ländern wie Frankreich, Italien, Kroatien, Norwegen und Russland. 

Der Thüringer Verfassungsschutz hat eigentlich nur mit bis zu 1500 Besuchern gerechnet. Insgesamt hat es laut der Polizei 84 Anzeigen gegeben, die meisten wegen des Verwendens verfassungswidrigen Zeichen, Drogen und zwei wegen Volksverhetzung. Außerdem soll ein Journalist von einem Festivalbesucher angegriffen und leicht verletzt worden sein. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung. Bei Protesten gegen das Festival waren rund 300 Menschen auf den Straßen in Themar unterwegs.

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