03. Juli 2018

Nach einem verheerenden Brand in Bucha im Kreis Saalfeld-Rudolstadt ist eine Frau an ihren schweren Verletzungen gestorben. Die Feuerwehr hatte die 84-Jährige am Freitag noch aus dem brennenden Gehöft retten können, später ist sie aber ihren Brandverletzungen erlegen. Warum das Feuer ausgebrochen ist, ist immer noch unklar. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die Kripo Saalfeld ermittelt.

Mehr als 16 Jahre nach dem Erdfall in Tiefenort im Wartburgkreis, können die betroffenen Familien auf eine finanzielle Entschädigung hoffen. Über die Sommermonate hinweg sollen in der Thüringer Staatskanzlei dafür die nötigen Gespräche geführt werden, so die Landtagsabgeordnete Anja Müller. Auch noch Jahre nach dem Erdfall kam es in Tiefenort zu mehreren Nachbrüchen. Fünf Familien haben inzwischen ihr Zuhause verloren.

Für die verunglückte Bahnradradsportlerin Kristina Vogel sind schon 40.000 Euro an Spenden zusammenkommen. 10.000 Euro davon kommen vom Deutschen Olympischen Sportbund. Mit dem Geld sollen Behandlungen und Reha der Sportlerin bezahlt werden. Vogel hatte sich bei ihrem Trainingssturz am vergangenen Dienstag in Cottbus schwere Verletzungen an der Wirbelsäule zugezogen. Nach einer Not OP liegt die 27-Jährige immer noch im künstlichen Koma.

Im Kampf gegen den Pflegenotstand starten Gesundheitsminister Spahn, Familienministerin Giffey und Arbeitsminister Heil heute die sogenannte Konzertierte Aktion Pflege. 50.000 Pflegekräfte werden gebraucht. Innerhalb der nächsten 12 Monate wollen die drei Minister ein Maßnahmenpaket auf den Weg bringen, dass den Beruf unter anderem durch ein höheres Gehalt attraktiver macht.

CDU und CSU haben sich im tagelangen Asylstreit auf einen Kompromiss geeinigt. Teil der Einigung ist laut CDU-Chefin und Bundeskanzlerin Merkel die Einrichtung von Transitzentren nahe der Grenze zu Österreich. Die SPD begrüßt die Einigung, hat dem Kompromiss aber noch nicht zugestimmt. SPD-Chefin Nahles sagte, es gebe noch eine Reihe an Fragen. Heute Vormittag werden die Fraktionen darüber beraten - am Abend ist ein weiterer Koalitionsausschuss geplant.

Der Bundesgerichtshof beschäftigt sich heute mit der Frage, inwieweit Reiseveranstalter Ersatzflüge bezahlen müssen. Im konkreten Fall wollte eine Familie aus Antalya zurück nach Frankfurt - der abflug wurde allerdings um zweieinhalb Stunden vershcoben, außerdem ging es plötzlich nach Köln. Die Familie buchte um und will die über 1300 Euro Mehrkosten jetzt erstattet bekommen.

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