Umbauten für Mega-Prozess in Gera

Heute beginnt am Landgericht Gera einer der größten Prozesse seit der Wiedervereinigung. Es geht um systematischen Versicherungsbetrug, bei dem ahnungslose Menschen um fast 900.000 Euro gebracht wurden. 13 Angeklagte sitzen im Gerichtssaal. Dafür musste das Gericht extra umbauen.

Das Gericht musste die Anklagebank von 23 Sitzen auf 40 Plätze aufrüsten. Der Prozess ist bis Januar 2019 festgelegt. Und weil dieser so lange dauern wird, hat jeder Angeklagter gleich zwei Verteidiger - damit alle Verhandlungstermine abgesichert sind. Zusätzlich musste auch die Technik für die neuen Plätze im Saal aufgestockt werden. Denn die Akte ist so lang, dass sie komplett digitalisiert wurde. Die Verteidiger brauchen so Stromanschlüsse für ihre Laptops. Und damit auch jeder zu Wort kommt und verstanden wird, wurde die Konferenzanlage aufgerüstet, sodass jeder ein Mikrofon vor sich hat. 

Die Aufstockung hat rund 10.000 Euro gekostet, ein Umzug in andere Räumlichkeiten wäre noch teurer geworden. Außerdem kann der Gerichtssaal so auch in Zukunft für größere Prozesse genutzt werden.
Mega-Prozess in Gera

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