Thüringer Zukunftspreis 2017 vergeben

In welchem Thüringen wollen Kinder und Jugendliche in Zukunft leben? Diese Frage hat das Infrastrukturministerium gestellt und Schulen und Jugendgruppen aus dem ganzen Freistaat haben ihre Vorstellungen eingesendet. Gestern hat Ministerin Birgit Keller die Preisträger geehrt.

In der Altersgruppe 14 bis 21 Jahren hat das Gymnasium Herrmann Pistor aus Sonneberg den ersten Preis gewonnen. Die Schüler haben sich damit auseinandergesetzt, wie sich der demografische Wandel und Umweltgestaltung zusammenbringen lassen. Dafür haben sie einen grünen Freiraum gestaltet, in dem sich Jung und Alt treffen können. Die Sonneberger Schule kann sich für ihre gute Idee über 1000 Euro Preisgeld freuen. 

Die Schüler der 9. Klasse des Gymnasiums Kölleda haben sich den zweiten Platz in der Altersgruppe 14 bis 21 Jahre gesichert. Sie haben sich damit auseinandergesetzt, wie nicht mehr genutzte Kirchenräume wiederbelebt werden könnten und sind der Frage nachgegangen, wie sich das Christentum in Zukunft aufstellen könnte. Die Klasse aus Kölleda kann über 600 Euro Preisgeld freuen.

Ebenfalls einen ersten Platz und damit 1000 Euro holten sich die Schüler der 4. Klasse der Erich-Kästner-Grundschule Gera. Die Grundschüler haben sich im Ethikunterricht mit Themen wie Nachhaltigkeit, Mobilität und Energie spielerisch beschäftigt, haben Modelle gebaut, Texte geschrieben und Bilder gemalt.

Infrastrukturministerin Birgit Keller ist begeistert von den Ideen der jungen Thüringer. Sie hat uns gesagt, warum der Preis so wichtig ist:

"Der Thüringer Zukunftspreis ist von meinem Haus initiiert um Kindern und Jugendlichen ihre eigene Stimme zu geben. Wir machen im Moment alle sehr aktuelle Politik, die zwar Grundlagen für die nächsten Jahre darstellt, aber die die dann die Auswirkungen dieser Politik haben, die haben wenig Mitsprache."

Die Konzepte der Preisträger haben auch gute Chancen, in die Tat umgesetzt zu werden.

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