Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft

Wegen des Blutbads, bei dem ein Mann in Altenfeld im Ilmkreis fast seine ganze Familie ausgelöscht hat, soll er lebenslang ins Gefängnis. Das Gericht müsse die besondere Schwere der Schuld feststellen, hieß es heute im Plädoyer der Staatsanwaltschaft.

Besondere Schwere Schuld deswegen, weil der Mann letzten Sommer zwei seiner drei Söhne ermordet und das dritte Kind ebenfalls fast getötet hat. Zwei Tage vor der Tötung der Kinder hatte der Angeklagte nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft seine Frau krankenhausreif geprügelt. Der Deutsche hat vor Gericht gestanden, seine beiden damals elf Monate und vier Jahre alten Söhne am 15. Juni 2017 mit einem Küchenmesser getötet zu haben. Auch auf seinen dreijährigen Sohn habe er eingestochen. Dieser hatte schwer verletzt überlebt. Das Urteil im Prozess wird übermorgen erwartet.

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