Schmalkaldens Bürgermeister wettet

Schmalkaldens Bürgermeister Thomas Kaminski hat gegen die Einwohner seiner Stadt eine Wette laufen. Er hat sie herausgefordert, Geschenke für Thüringens größte Weihnachtswichtelparty abzugeben. Steigen wird die am Sonntag.

Der Bürgermeister der Stadt hat seine Einwohner herausgefordert. „Wetten, dass Sie es nicht schaffen, 100 Wichtelgeschenke im Wert von fünf Euro zu sammeln!“ – so jedenfalls lautete sein Aufruf vor einiger Zeit. Bis zum Morgen waren in der Stadtverwaltung rund 80 Päckchen abgegeben worden. Man darf gespannt sein, wie die Sache ausgeht. Verliert Kaminski die Wette, wird er einen Einkaufs-Gutschein über 300 Euro unter allen Wichtelmännern und –frauen zur Party verlosen. Ansonsten eben nicht. Die große Wichtelparty gibt es aber trotzdem, so oder so – ob die Wette verloren oder gewonnen wird. Los geht's am Sonntag um 17:30 Uhr.

In Schmalkalden ist an diesem Adventswochenende aber noch viel mehr los.

Am Sonntag wird wieder zum Hofgeflüster eingeladen. Dann öffnen Schmalkaldens Innenhöfe. Mit dabei in diesem Jahr sind die Hirschapotheke, das Grüne Tor, das Obertor 34, die Alte Schule, der Stengelsche Garten und das Fachwerkerlebnishaus. Sie alle öffnen von 14 bis 18 Uhr und haben fürs Publikum einiges vorbereitet. Außerdem wird es auch die Schmalkalder Kurzfilmwanderung geben. Die Villa K startet mit der mobilen Kinotechnik um 16 Uhr am Obertor 34. Dann geht es weiter durch die Stadt an verschiedene Stationen. Alle, die sich gerne an das Schmalkalden von Gestern erinnern, sind herzlich eingeladen, heißt es aus der Stadtverwaltung.

Zu sehen sind Filme von früher, zum Beispiel von der Obertörer Kirmes. In anderen Filmen geht es unter anderem über eine Jugendbrigade der einstigen Kammgarnspinnerei von 1969 oder das Reformationsfest von 1937. Von den älteren Zuschauern wird sich manch einer bei dieser filmischen Reise in die Vergangenheit noch an Plätze und Leute erinnern können. Und auch das ist noch nicht alles. Am Sonntag wird es auch eine Sonderstadtführung zum Advent geben. Dann werden historische Berufe vorgestellt. So erwarten beispielsweise Konditoren, Apotheker, Krämer und Bierbrauer die Gäste.

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