Röntgengerät vereitelt Zigarettenschmuggel

Insgesamt 15.400 Zigaretten (77 Stangen) fanden Zöllner des Hauptzollamtes Erfurt am Gründonnerstag an der A 9 in Berg (Landkreis Hof) auch durch den Einsatz der dort stationierten Röntgenanlage. Die Zigaretten waren zum Teil aufwändig in einem Kleintransporter versteckt worden. Der Steuerschaden (Tabaksteuer) beträgt rund 2.500 Euro.

Der mit zwei Ukrainern besetzte Kleintransporter war auf der A 72 in Richtung Autobahndreieck "Bayrisches Vogtland" unterwegs, als er durch die Zöllner angehalten wurde.

Schon bei einer ersten manuellen Ladungskontrolle fanden die Beamten in einem verschlossenen Karton zehn Stangen unversteuerte Zigaretten. Weitere Zigaretten waren im mitgeführten Gepäck versteckt. Da das Fahrzeug zur Schaffung eines Schlafplatzes erheblich umgebaut wurde und die Zöllner den Verdacht hatten, dass sich noch mehr Zigaretten im Fahrzeug befinden könnten, nahmen sie den Kleintransporter mit einer Röntgenanlage intensiver unter die Lupe.

Dabei wurden sie im nachträglich eingebauten Schlafplatz fündig. Weitere 46 Stangen Schmuggelzigaretten waren aufwändig in der Sitzpolsterung und in der Rückenlehne eingebaut worden.

Die Zigaretten wurden beschlagnahmt. Gegen die 35- und 37-jährigen mutmaßlichen Täter wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Für die Zigaretten müssen durch sie außerdem noch rund 2.500 Euro Tabaksteuer zahlen. Nach Leistung einer Sicherheit für Strafe und Kosten der Verfahren konnten die Männer ihre Fahrt fortsetzen.

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