Razzia gegen organisierte Kriminalität auch in Thüringen

Mit einer groß angelegten Razzia hat die Bundespolizei heute zum Schlag gegen Organisierte Kriminalität ausgeholt. Ab sechs Uhr heute Morgen bis zum Mittag wurden Bordelle und Wohnungen auch in Nordhausen und Gotha durchsucht. Wir haben mit Michael Oettel von der Bundespolizei telefoniert, er hat uns im Landeswelle Interview gesagt worum es da genau ging:

"Die Bundespolizei führt seit den heutigen Morgenstunden eine konzentrierte Aktion gegen eine Gruppe der organisierten Kriminalität durch, im Kern geht es um eine Gruppe von 17 Personen, gegen diese ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main. Es geht dabei insbesondere um Straftaten, einschleusen von Ausländern, ausnutzen von Prostiuierten bis hin zur Steuerhinterziehung."

In Thüringen wurden Objekte in Nordhausen und Gotha durchsucht. Bei beiden handelt es sich um Bordelle, die in Wohngebieten liegen, als solche von außen gar nicht unbedingt erkennbar. Für die Prostituierten wurde im Internet geworben. Bei der Aktion heute wurden in Gotha vier Personen festgenommen, und in Nordhausen zwei.

Bundesweit waren weit mehr als 1000 Polizisten in zwölf Bundesländern im Einsatz. Schwerpunkte der Aktionen waren Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Die Schleuserbande soll mehrere Hundert Frauen und Transsexuelle aus Thailand nach Deutschland gebracht haben. Alle Festgenommenen sind in Polizeigewahrsam, wie es jetzt weitergeht ist Sache der zuständigen Ausländerbehörden.

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