Mahnwache im Tarifstreit in Erfurt

Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes haben sich heute etwa 100 Menschen an einer Mahnwache in Erfurt beteiligt. Sie zogen mit Trillerpfeifen und Spruchbändern vor die Geschäftsstelle des Kommunalen Arbeitgeberverbandes. 

Die Arbeitgeber müssten endlich ein akzeptables Tarifangebot vorlegen, forderte der Vorsitzende des Thüringer Beamtenbundes, Helmut Liebermann. Der Verband, in dem auch Angestellte des öffentlichen Dienstes organisiert sind, hatte zu der Mahnwache aufgerufen. In Weimar hatte ein Warnstreik in der Stadtverwaltung, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte, heute nur geringe Auswirkungen. Die Arbeit der Ämter sei kaum beeinträchtigt gewesen. Die Beschäftigten in den Kommunen sowie des Bundes in Thüringen fordern sechs Prozent mehr Gehalt. Bundesweit hatten heute massive Warnstreiks im öffentlichen Dienst begonnen. Tausende Beschäftigte an Flughäfen, im Nahverkehr, in Kindergärten und anderen öffentlichen Betrieben legten am Morgen die Arbeit nieder. Von dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sind bundesweit insgesamt etwa 2,6 Millionen Beschäftigte betroffen.

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