Häuser müssen Hochwasserschutz weichen

Volle Keller, überflutete Straßen – davon können die Einwohner von Eisfeld im Landkreis Hildburghausen ein Lied singen. Mindestens einmal im Jahr hat es der Ort mit Überflutungen zu tun. Und zwar meist dann, wenn in den Bergen des Thüringer Waldes der Schnee schmilzt – die Werra wird dann nämlich zu einem reißenden Fluss - Eisfeld dabei ein Nadelöhr für den Fluss. Die Stadt hat darum Maßnahmen zum Hochwasserschutz ergriffen, erklärt Bürgermeister Sven Gregor. 

Die Werra, welche innerorts durch Ufermauern eingefriedet ist, wird jetzt verbreitet - die Fläche die der Fluss zur Verfügung hat, wird dadurch deutlich erweitert. Auch neue Hochwasserschutzmauern werden errichtet. Doch der Platz für den Fluss muss erst geschaffen werden, reicht die Bebauung doch bis direkt an den Fluss heran. Deswegen haben nun die Bagger das sagen - mehrere Häuser müssen weichen. Dabei wurde die Uferseite, auf der jetzt die Häuser abgerissen werden, im Planungsverfahren nach der Anzahl betroffener Bewohner ausgewählt. So habe in den Häusern nur noch einzelne Personen gelebt - trotzdem ein schwere Entscheidung, die nicht ohne Widerstände der Bewohner blieb. Inzwischen wurden alle Bewohner entschädigt und haben ein neues Zuhause gefunden.

Noch bis 2021 müssen die Eisfelder jetzt mit Baulärm und gesperrten Straßen abfinden - solange sollen die Bauarbeiten für einen besseren Hochwasserschutz dauern. Dazu gehört auch der Neubau mehrere Brücken.

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