eSport und Berufsausbildung

Ein deutschlandweit einmaliges Projekt startet das Geraer Unternehmen Ad Hoc Gaming zum 1. Juni: In einem eigenen Leistungszentrum sollen professionelle Computerspieler - sogenannte eSportler - ihrem Sport nachgehen und zugleich  im Unternehmen arbeiten können. Die Spieler sollen täglich vier Stunden in einem Bereich der Firmengruppe arbeiten. Die zweite Tageshälfte verbringen sie im Leistungszentrum, um ihre sportlichen Leistungen weiter zu trainieren. "Dieses Berufskonzept ist beispielhaft für die wichtigen Impulse, die eSport für die berufliche Qualifizierung von jungen Menschen liefern kann", hieß es vom eSport-Bund Deutschland. Die konkrete Verknüpfung zwischen Profi-eSport und beruflicher Orientierung ist bisher einzigartig in Deutschland.

Das eSport Leistungszentrum in Gera soll den Spielern beste Voraussetzungen zum Trainieren bieten. Auf den über 400 m² wird es neben einen Trainings- und Taktikraum auch eine Chillout-Area sowie ein eigenes Studio zum Streamen geben. Die Ziele des Leistungszentrums sind auf eine langfristige Kooperation mit der Stadt Gera und dem Land Thüringen ausgelegt. Darüber hinaus will die ad hoc gaming ein Partnerschaftsnetzwerk mit regional ansässigen Firmen ausbauen, um baldmöglichst auch Berufsausbildungen für ihre Spieler anbieten zu können.

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