LandesWelle Thüringen

30.Dezember 2011

Redaktion Was tun gegen einen Kater?

Zu Silvester wird gern etwas mehr Alkohol getrunken als gut ist. Die Folge sind Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen  und Sodbrennen.
Das sind Symptome einer leichten Vergiftung und man sollte sich daher sehr genau überlegen wieviel Alkohol man zu sich nimmt.

Was tun, um vorzubeugen?

  • - Vor dem Trinken sollte man eine fettreiche Mahlzeit zu sich nehmen, denn sie verlangsamt die Alkoholaufnahme im Blut
  • - Alkohol entwässert den Körper, deshalb am Besten zwischendurch auch mal zum Wasser greifen
  • - Bleiben Sie lieber bei einer Alkoholsorte – trinkt man alles durcheinander, hat man am nächsten Tag noch größere Kopfschmerzen
  • - Da Alkohol den Verlust vieler Mineralien und Salze verstärkt, sollte man salzhaltige Produkte wie Salzstangen und Chips zu sich nehmen

Was tun gegen den Kater?

  • - Um die verlorenen Mineralien wieder zu bekommen, sollte man am nächsten Morgen ein ordentliches Frühstück mit viel frischem Obst und Gemüse zu sich nehmen, vor allem Obst mit Vitamin C hilft der Leber bei der Entgiftung
  • - Beim Trinken wird vor allem die Leber beschädigt, deshalb sollte man Artischockensaft trinken, denn dieser schützt die Leberzellen
  • - Kamillentee hilft den Magen zu beruhigen und die Übelkeit zu vertreiben
  • - Den durch die Alkoholaufnahme durcheinander gebrachten Kreislauf regt man am besten mit einer kalten Dusche am nächsten Morgen wieder an
  • - Eine kräftige Hühnerbrühe oder ein wenig rohes Sauerkraut hilft auch, denn das stabilisiert den Magen
  • - Auch ein Saunabesuch kann einen wieder auf Vordermann bringen, denn dort schwitzt man die schlechten Stoffe wieder raus und der Wechsel von kalt zu warm bringt den Kreislauf wieder in Schwung
  • - Am Tag danach sollte man unbedingt einen Spaziergang an der frischen Luft machen, um den Kater letztendlich gänzlich loszuwerden.

Bild: Gerd Altmann  / pixelio.de

30.Dezember 2011

Redaktion Silvester International!

Bräuche und Rituale in anderen Ländern.

Dänemark
In Dänemark heißt der Silvestertag Neujahrsabend (nytårsaften).
Die meisten Dänen feiern Silvester mit Verwandten oder Freunden. Man trifft sich oft gegen 17:30 Uhr und beginnt mit einem (häufig alkoholischen) Getränk. Um 18 Uhr sieht man die Neujahrsansprache von Königin Margrethe II. Um 23:45 Uhr kommt im Fernsehen Dinner for One, und wenn es nur noch 60 Sekunden bis Mitternacht sind, wird die Uhr des Kopenhagener Rathauses am Rådhuspladsen eingeblendet. Wenn die Glocken 12 schlagen, springt man ins neue Jahr und stößt dann mit Sekt oder Champagner an. Danach gibt es ein Feuerwerk.

Frankreich
In Frankreich geht es zu Silvester relativ ruhig zu. Man trifft sich mit Freunden und Verwandten zum Abendessen und begrüßt das neue Jahr meist mit Champagner, Foie Gras und Austern.
In großen Städten wie Paris sind Raketen komplett verboten. Die größte Silvesterparty steigt auf der Nobelstraße Champs-Elysées, wo sich tausende Menschen treffen, um gemeinsam zu feiern, zu tanzen und sich zu küssen.

Griechenland
In Griechenland beginnt man das neue Jahr spielend – an Silvester und Neujahr werden jedes Jahr Beträge in dreistelliger Millionenhöhe verzockt. Zu Hause oder im Casino wird bei Karten- und Würfelspielen das Glück herausgefordert. Denn wer in dieser Nacht gewinnt, tut das auch in den kommenden zwölf Monaten.

Japan
In Japan ist Silvester ein Familienfest. Man isst gemeinsam ein traditionelles Essen, das „Osechi“ genannt wird und dessen einzelne Gerichte eine bestimmte Bedeutung in Bezug auf das neue Jahr haben. Der Name einer japanischen Bitterorange, Daidai, bedeutet z. B. auch „von Generation zu Generation“. Es symbolisiert den Wunsch nach Kindern im neuen Jahr. Auch Bohnen werden häufig gegessen, die im Japanischen „mame“ heißen, was auch Gesundheit bedeutet.
Ein weiterer fester Brauch ist es, Neujahrskarten zu verschicken, ähnlich unseren Weihnachtskarten. Diese Karten können gekauft oder vorgedruckt sein, viele Japaner basteln sie jedoch selbst. Postämter liefern sie genau am 1. Januar aus, wenn sie mit dem Zusatz “Neujahrskarte” gekennzeichnet und bis zu einem bestimmten Tag in ein extra eingerichtetes Postfach geworfen wurden.

Spanien
In Spanien glaubt man, Weintrauben brächten Glück im neuen Jahr. Um Mitternacht essen sie deshalb bei jedem Glockenschlag eine Traube, wer sich verzählt, wird im nächsten Jahr Pech haben. Viele Supermärkte bieten in der Zeit vor Neujahr deshalb extra Konservendosen mit exakt zwölf Trauben an.

Bild: H.-J. Spindler / pixelio.de

29.Dezember 2011

Redaktion Silvesterbräuche und ihre Erklärung!

Zu Silvester gibt es eine ganze Reihe von Bräuchen wie Bleigießen und “Guten Rutsch” wünschen.  Dabei geht es meist um die Verabschiedung des alten Jahres und die Begrüßung des neuen verbunden mit der Wunsch nach Glück und Wohlstand.

Was aber der genaue Ursprung der Rituale ist, erfahren Sie hier.

Silvesterfeuerwerk

Schon seit den früheren Zeiten war dieser Brauch dazu da, um in der Nacht des Jahreswechsels die bösen Geister zu verjagen. Krach und lärmende Umzüge sollten diese fernhalten.

Bleigießen

Kippt man flüssiges Blei in kaltes Wasser erstart dies in zum Teil bizarren Formen die sich wunderbar deuten lassen. Da man Blei sehr leicht auf einem Löffel über einer Kerze oder einem anderen kleinen Feuer schmelzen kann, ist das Bleigießen sehr beliebt und verbreitet.
Der Brauch der Bleideuterei lässt sich bis zu den Römern und Griechen zurückverfolgen. Im Dreißigjährigen Krieg schmolzen die Landsknechte ihre Bleikugeln ein, um damit zu orakeln.
Im Feudalismus wurde der Brauch typischerweise am Andreastag (30. November) gepflegt, an dem Tag erfuhren Knechte, Mägde und Dienstboten, ob ihre Arbeitszeit verlängert werden würde, und versuchten so, in die Zukunft zu schauen.

Ins neue Jahr springen

Vom Niederrhein kommt der Brauch, das neue Jahr mit einem Sprung vom Stuhl oder einer Treppenstufe zu begrüßen. Das verspricht Schwung und Dynamik in der Zukunft.

Glücksbringer zu Silvester

Kleeblatt
Nachdem Eva aus dem Paradies vertrieben wurde, nahm sie ein vierblättriges Kleeblatt mit in die normale Welt als Andenken ans Paradies. Deshalb besitzt der, der ein vierblättriges Kleeblatt besitzt, auch gleichzeitig ein Stück vom Paradies.

Schornsteinfeger
Weil sie früher immer als erste am Neujahrsmorgen durch die Straßen gingen und zum neuen Jahr gratulierten, gelten Schornsteinfeger als Glücksbringer.
Außerdem wurden früher die Schornsteinfeger als Retter angesehen, denn sie brachten, indem sie die Schornsteine reinigten, wieder Wärme in die kalten Häuser.

Marienkäfer
Der Marienkäfer gilt als Himmelsbote der Mutter Gottes, was man auch an seinem Namen erkennen kann. So soll er Kinder beschützen und die Kranken heilen, wenn er zu ihnen fliegt. Einen Marienkäfer sollte man nie töten, denn das bringt Unglück.

Hufeisen
Das Hufeisen beschützt als Talisman Haus und Hof und verwehrt Fremden den Eingang. Manche sagen, das Hufeisen muss mit der Öffnung nach unten aufgehängt werden, damit das Glück auslaufen und sich verbreiten kann. Andere dagegen sind der Meinung, es soll es mit der Öffnung nach oben aufgehängt werden, damit das Glück nicht ausläuft.

Schwein
Das Schwein gilt als Symbol der Fruchtbarkeit und ist ein Zeichen für Wohlstand und Reichtum. Nach dem Volksglauben sollte man zu Neujahr Schweinefleisch essen, damit man im kommenden Jahr Glück hat. Da es früher nur selten überhaupt Fleisch zu essen gab, waren die, die ein Schwein hatten, als reich und glücklich angesehen.

Glückspfennige/Glückscent
Es gibt die alte Volksweisheit “Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert”, und bis heute gilt der Pfennig als Glücksbringer, denn er ist ein Symbol für Reichtum. Schenk man jemandem den Glückspfennig, so wünscht man ihm, dass ihm niemals das Geld ausgeht.

Fliegenpilz
Die Bedeutung des Fliegenpilzes als Glücksbringer geht auf einen alten Volksglauben zurück. Dieser stellt den Fliegenpilz in Zusammenhang mit Hexen und Zauberern, allerdings sowohl in einen positiven als auch in einen negativen Zusammenhang – je nach dem, ob ihre Künste und Fähigkeiten gebraucht wurden oder nicht.

Wünsche zu Silvester

“Guten Rutsch”
Einer der typischen Silvesterbräuche ist, dass man “einen guten Rutsch ins neue Jahr” wünscht. Damit ist aber nicht der wirkliche “Rutsch” gemeint, sondern das Wort stammt aus dem Hebräischen und bedeutet “Anfang”.

“Pros(i)t Neujahr”
Wünscht man, während mit einem Glas Sekt angestoßen wird. Das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet “es möge gelingen”.

Bild: gnubier  / pixelio.de
Bild: Annamartha  / pixelio.de
26.Dezember 2011

Isabell Schmidt Workout gegen überflüssige Pfunde

An Weihnachten wird richtig geschlemmt und dann drückt die Jeans. Kein Problem, Jens Kaßner ist Fitness-, Personal- und Survivaltrainer aus Jena und hat ein paar Übungen, mit denen Sie die überflüssigen Pfunde ganz leicht wieder los werden.

Workoutvorlage

Foto: Petra Bork / pixelio.de

23.Dezember 2011

Nachrichten Unfall auf der A71

Für einen Lkw-Fahrer aus Slowenien wird es kein schönes Weihnachtsfest: der 38-jährige ist heute Morgen am Autobahndreieck Suhl mit seinem Laster verunglückt. In der Überfahrt zur A71 fuhr er geradeaus in eine Leitplanke. Der Fahrer kam mit schweren Verletzungen ins Klinikum Suhl.

23.Dezember 2011

Bastian Bender Alboth’s Rezept für Bratäpfel

Zum krönenden Abschluss des Weihnachtsrezepte Countdowns präsentiert LandesWelle Chefkoch Claus Alboth sein Rezept für Bratäpfel.
Ein süßer Genuss für die Weihnachtszeit, kinderleicht zum selber machen.

Was Sie neben kleinen Äpfeln und Marzipan noch brauchen, können Sie hier nachlesen.

Claus Alboth hat mit uns die Zubereitung bereits getestet. Hören Sie mal wie dem LandesWelle Team die Bratäpfel gelungen sind:

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Foto: Aira / pixelio.de

22.Dezember 2011

Isabell Schmidt Buchtipps von Peter Peterknecht

Weihnachten landen wieder viele Bücher unter dem Weihnachstbaum.
Damit sie dieses Jahr goldrichtig liegen, habe ich beim Experten nachgefragt – bei Peter Peterknecht, von der Buchhandlung Peterknecht in Erfurt

Hier z.B. Buchtipps für die Schwiegermutti

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oder ein paar Tipps für den Vater

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oder Buchtipps für Kinder

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oder Buchtipps für Ehemänner

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Die Bücher finden sie auch nochmal auf http://www.peterknecht.de/?gclid=CNPi-97bkK0CFQaHDgodV3w4nA

Foto: RainerSturm / pixelio.de

22.Dezember 2011

Bastian Bender Weihnachtssong auf dem Schiff

Schon gesehen? Die Matrosen der britischen HMS Ocean haben ein etwas anderes Weihnachtsvideo für ihre Familien aufgezeichnet.

Sie singen (Playback) und tanzen zu Mariah Careys “All I want for christmas is you”! Ein sehr witziges Video ist entstanden. Ganz Groß Britannien redet darüber, mittlerweile sind die Matrosen zuhause und werden ständig auf das verrückte Video angesprochen.

Mariah Carey ist übrigens begeistert, bei Twitter schreibt sie: “Das ist das Beste, was ich je gesehen habe”!

Schöne Grüße
Bastian Bender

22.Dezember 2011

Bastian Bender Alboth’s Lachs mit Weißweinsoße

In unserem Weihnachtsrezepte Countdown verrät Ihnen heute der LandesWelle Chefkoch Claus Alboth ein Fischrezept. Unter dem Namen “Alboth’s soufflierter Lachs mit Weißweinsoße” verbirgt sich ein Gaumenschmaus, den jeder ganz einfach zu Hause selber machen kann.

Die Anleitung finden Sie hier.

Claus Alboth und Bastian Bender mit dem LandesWelle Team haben das Rezept bereits getest. Hören Sie mal wie uns der Chefkoch die Zubereitung erklärt hat:

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Foto: Benjamin Klack / pixelio.de

21.Dezember 2011

Nachrichten Fall Mary-Jane: Urteil gefallen

Der Mörder der siebenjährigen Mary-Jane aus Zella-Mehlis hat sein Urteil bekommen. Das Landgericht Meiningen hat die Höchststrafe verhängt: Tino L. bekam lebenslänglich – außerdem hat der Richter eine besondere Schwere der Schuld festgestellt. Damit kann der 38-jährige nicht schon nach 15 Jahren aus der Haft entlassen werden.

Mehrere Mordmerkmale waren für den Richter erfüllt. Zum einen war es ein Mord, um eine Straftat – nämlich den sexuellen Missbrauch an Mary-Jane zu vertuschen. Zum anderen war die Tat sehr genau geplant und organisiert. Dass der Angeklagte gestanden hat wertete der Richter nicht als strafmildernd, weil die Beweislage sowieso erdrückend war.

Eine Mahnwache für Mary Jane vor dem Landgericht Meiningen.


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