Der Ball rollt!
Heute rollt wieder der Ball. Für den FC Carl Zeiss Jena geht es heute nach Dresden. Die Mannschaft aus der Saalestadt muss heute in Sachsen erfolgreich sein. Denn mit dem 0 zu 0 am vergangenen Samstag gegen Wuppertal und dem parallelen Gewinn der zweiten Mannschaft aus Bremen rutschte der FCC auf den vorletzten Tabellenplatz. Akut abstiegsgefährdet nennt man diese Situation. Deswegen wurden auch vergangene Woche der beliebte Trainer René van Eck sowie sein Co-Trainer Stephan Lehmann von ihren Aufgaben entbunden. Der Neu-Trainer Marc Fascher empfand das torlose Spiel gegen die mitabstiegsgefährdeten Wuppertaler als Schritt in die richtige Richtung. “Immerhin kein Tor kassiert” waren die Worte, die der Hamburger zu dem Spiel fand. Das es im Sturm überhaupt nicht lief, erkannte er ebenfalls und wollte über Gespräche das Team auf den schweren Ritt nach Dresden vorbereiten. Gerade bei den Sachsen müssen die Jenaer heute Punkten, im besten Falle sogar drei Punkte mitbringen. Dass diese Aufgabe kein Selbstläufer ist, zeigt sich schon daran, dass die Dresdner in den letzten Spieltagen vor allem im eigenen Stadion nicht mehr verloren haben. Da kommt dann das auswärtsschwächste Team der Rückrunde. Nur ein Tor ist nach der Winterpause in Jena geschossen worden; und das war beim Derby gegen Erfurt. Silvio Schröter, der Neuzugang, der bis heute nicht eine Minute auf dem Platz stand, wird wohl heute sein Debüt geben. Auch wird der Einsatz von Mayombo sicher sein. Denn Amirante war weder gegen Berlin noch gegen Wuppertal in einer Form, die einen weiteren Einsatz rechtfertigt.
Etwas ruhiger kann man in Erfurt an die Partie gegen den SV Sandhausen gehen. Der RWE unterlag in einer schwachen Vorstellung am Samstag in Unterhaching mit 0 zu 4 und konnte mit dieser Niederlage den Abstand zu den Aufstiegsplätzen nicht verringern. Sechs Punkte trennen die Rot-Weißen vom Relegationsplatz. Sicher ist man in Erfurt nicht damit zufrieden, zu diesem Zeitpunkt der Saison den Anschluss zu verlieren. Was allerdings beim FC Rot Weiß Erfurt wieder ganz oben stehen wird, ist der Kampf. Das zeigen die Jungs von Trainer Baumann immer wieder aufs Neue. Über den Kampf zu Sieg dürfte auch heute im Steigerwaldstadion ganz oben stehen. Sandhausen ist auch genau der Gegner, der diesen Kampf fordert. Denn auch die Gäste sind eine Truppe, die nicht mit großen Namen, sondern mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung über den Kampf ins Spiel findet. Ein schönes Spiel kann man wenn dann nur über die schnellen Erfurter Flügelstürmer erwarten. Pagenburg und Cannizzaro sind die Torgaranten. Wenn die Beiden nicht treffen, wird es schwer für den RWE, ein Spiel zu den eigenen Vorteilen zu drehen. Dirk Orlishausen wird bei diesem Spiel, bei schönstem Wetter sicher auch wieder das ein oder andere Mal sein Können zeigen müssen. Denn mit seinen Paraden in Stuttgart hat er bewiesen, dass mit ihm zu rechnen ist.










