LandesWelle Thüringen

27.Februar 2009

Redaktion Polizei bittet um Mithilfe

Zu einem Unfall mit anschließender Unfallflucht kam es heute früh um 07:43 Uhr in Gotha, in der Waltershäuser Straße. Ein 9 jähriger Junge, auf dem Weg zur Schule, schaute nach links und nach rechts und überquerte dann die Straße in Richtung Brunnenstraße. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich aus Richtung Bürgeraue ein kleiner silberfarbener PKW mit offensichtlich unangepasster Geschwindigkeit. Der Junge wurde durch das Fahrzeug erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert. Dabei erlitt er Verletzungen im Gesicht und musste in die Heliosklinik Gotha eingeliefert werden.
Ohne sich um das Kind zu kümmern war der Fahrzeugführer weiter gefahren.
Die Polizei bittet deshalb alle Personen, die etwas zu dem Unfall oder zu dem unfallverursachenden Fahrzeug sagen können, sich bei der Polizeiinspektion Gotha unter der Tel.-Nr.: 03621/781124 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

27.Februar 2009

Redaktion Zeugenaufruf

Am 25.02.09 gegen 20:25 Uhr kam es auf der B7 im Kreis Gotha zwischen den Ortslagen Teutleben und Mechterstädt zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei wurde ein 18jähriger Fahrzeugführer getötet.
Der junge Mann war nach Angaben der Polizei von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Grund dafür soll überhöhte Geschwindigkeit gewesen sein. Der 18jährige wurde aus dem Auto geschleudert, für ihn kam jede Hilfe zu spät.

In diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht, welche Angaben zum Unfallhergang machen können.
Hinweise werden unter Telefon 03621/78 -1124 von der Polizeiinspektion Gotha entgegengenommen.

27.Februar 2009

Redaktion Die Bayern kommen zu uns!

Der FC Carl Zeiss Jena wird nichts weiter übrig bleiben, als nun zumindest im eigenen Ernst-Abbe-Sportfeld die Punkte zu holen. Mit den Amateuren des FC Bayern München kommt eine Mannschaft, die trotz des Anhangs “Amateure” eine feste Größe in der dritten Liga werden könnte. Mit Trainer Hermann Gerland kommt ein alter Fuchs ins EAS. Der Trainer, der die Vorarbeit für Jürgen Klinsmann leistet hat schon Spieler in den Profikader hochtrainiert. Das Hinspiel haben die Saalestädter verloren. Jetzt gilt es im eigenen Stadion die “kleinen” Bayern zu besiegen. Mit vielen Zuschauern darf man sicher nicht rechnen. Auch wenn das Spiel durchaus oberes Liganiveau haben könnte, ist der Name “Amateure” ein Grund nicht ins Stadion zu gehen. Daran nagt die ganze Liga. Die Amateur-Teams bringen einfach keine Zuschauer. Damit natürlich weniger Geld in die Kassen. Während in der 4. Liga zuschauerbringende Vereine wie Magdeburg oder Essen versauern, spielen in der 3. Liga Bremen II, Bayern II und Co. locker mit, immer mit dem Bonus der Bundesligsten.
Auf geht´s Jena – Kämpfen und siegen!

27.Februar 2009

Redaktion Das kann ja was werden!

Der FC Rot Weiss Erfurt muss zum Auswärtsspiel nach Bremen. Die Amateure des Bundesligsten warten auf die Thüringer. Nach dem Traingslager in der Türkei hatte RWE erst ein Ligaspiel. Und dieses fand gegen den Erzrivalen aus Jena statt. Ein Unentschieden und ein (halbes) Geisterspiel waren die Ergebnisse. Mit diesem gesamten Abschnitt des Jahres ist Trainer Baumann alles andere als zu zufrieden. Der Stand in der Tabelle sagt im Moment wo so viele Spiele ausfallen nichts über den tatsächlichen Leistungstand aus. Der RWE kann bloß in eine sehr unangenehme Situation kommen. Da jetzt natürlich die Liga so langsam wieder in den normalen Takt kommen wird, werden auch die Nachholspiele für eine Mehrbelastung sorgen. Da kann es schnell passieren, dass man mit einer schlechten Woche die Aufstiegsplätze verliert. Und wie ist denn die Mannschaft von Werder Bremen gerade einzuschätzen? Kann keiner sagen, die haben auch hier und da Ausfälle zu verzeichnen. Hoffen wir für den Thüringer Fußball, dass es zu keinen weiteren Absagen kommt und jetzt endlich der Fußball wieder rollt.

27.Februar 2009

Meine Woche: Die Streetworkerin

Die Geburtstagsparty ihrer Tochter und ein unzuverlässiger Jugendlicher – das hat Simone Auerbach diese Woche beschäftigt. Sie ist 44 Jahre alt und Streetworkerin in Zeulenroda. Dort ist Simone Anlaufstelle für junge Menschen, die ihr Leben ohne Hilfe nicht mehr organisieren können.

Für uns hat die Streetworkerin diese Woche Tagebuch geschrieben. Hören Sie hier, was Simone bewegt hat.

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27.Februar 2009

Wer nicht kommt zur rechten Zeit

…der muss sehen was übrig bleibt. Diesen Spruch hat meine Mutter geprägt, als ich noch ein kleiner Junge war. Die Folge: Wenn ich mich beim Mittagessen verpätete, gab es nur noch die Reste. Gebracht hat es nicht viel.

Gestern habe ich nämlich mitgeschrieben, welche Uhrzeiten in meinem Kalender stehen und wann die Termine und Tätigkeiten WIRKLICH begonnen haben. Mal war ich schuld, mal die anderen Teilnehmer. Und das Ergebnis ist erschreckend, finde ich:

04.30 Uhr
Dienstbeginn – pünktlich

10.00 Uhr
Morgenteam-Konferenz – fünf Minuten Verspätung

11.30 Uhr
Mittagsschlaf – sehr pünktlich…

14.15 Uhr
Handwerker zuhause – 30 Minuten Verspätung

16.30 Uhr
Termin beim Programmbeirat – 5 Minuten Verspätung

20.00 Uhr
Journalistenstammtisch – 20 Minuten Verspätung

Immerhin: Mittags habe ich pünktlich Feierabend gemacht, da scheine also ich sehr Zeitbewußt zu sein… Ansonsten hat JEDER Termin mit Verspätung begonnen, nicht ein Mal waren alle pünktlich. Rechnen Sie mal aus, wie viel Zeit Sie so durch Warten verschwenden…

Wie können wir uns den Stress sparen? Wie bringen wir den Kumpel dazu, endlich rechtzeitig beim gemeinsamen Sport zu sein? Die Organisations-Expertin gibt uns am Montag Tipps.

Und was haben Sie schon erlebt, weil Sie spät dran waren? Was ist Ihnen passiert, nachdem ein Kollege oder Freund nicht rechtzeitig da war? Rufen Sie an: 01805 / 222 150 (14 Cent pro Minute aus dem dt. Festnetz. Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen.) oder schreiben Sie mir!

27.Februar 2009

Norbert kann gut feiern

Es scheint was dran zu sein, an dem Gerücht das Künstler die besten Partys feiern: Norbert Schröer war heute früh unser Wettervorsitzender in der LandesWelle-Morgensendung. Und wir haben natürlich nicht nur über das Wetter, sondern auch über seinen Verein gesprochen, den Erfurter Theatersommer e.V..

Der Verein hat eine Feiertradition: Silvester treffen sich nach der Vorstellung alle Mitglieder und feiern ins neue Jahr hinein. Statt teuer essen zu gehen, bringt jeder etwas besonders leckeres mit. Die Partys sind berümt-berüchtigt, heißt es.

Hier der Steckbrief von Norbert und seinem Verein:

Name: Norbert Schröer (51)
Wohnort: Erfurt
Verein: Erfurter Theatersommer e. V.
Vereinsadresse: Friedrich Ebert Str. 62, 99096 Erfurt
Internet: www.erfurter-theatersommer.de
Mitglieder: 42
Aufgabe: Unterstützung und Koordinierung der freien Theaterarbeit in Erfurt und
Bespielung besonderer Spielstätten in Erfurt
Nächste Projekte: 13. Mai „… und ewig lockt der Berg!“ auf dem Petersberg Erfurt,
25 Juni „Crazy Glue C.“, 07. August 23:00 „DomStufen-Spezial“ bei den
Domstufenfestspielen Erfurt, 13.Juni Eröffnung des Krämerbrückenfestes,
2010 Till Eulenspiegel-Aufführung

27.Februar 2009

Henrikes letzter Auftrag

Mit riesigen Augen hat sie Thüringen erkundet, doch heute heißt es Abschied nehmen: Henrike aus Hamburg erfüllte heute ihren letzten Auftrag: “Finde einen Thüringer Bauernhof, an dem Du eine Kuh melken darfst”.

Klingt zu einfach? “Bisher kannte ich Kühe nur abgepackt vom Schlachter”, sagte Henrike und fragte direkt, ob sie beim Melken einen Schutzhelm tragen darf. Natürlich durfte sie nicht.

Verwunderung schon beim Betreten des großen Stalls in Schloßvippach: So viele Kühe auf einem Fleck!

Henrikes Melkversuche waren zu Beginn noch etwas zaghaft…

…und dann machte es richtig Spaß! Hören Sie, wie das Großstadtkind zum Kuhprofi wurde!

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Henrike, Du wirst uns fehlen!!

26.Februar 2009

Redaktion Handball-Krimi ohne Happy-End

Wieder wurde die tapfere Leistung der Damen des THCs nicht belohnt. Im Viertelfinale im DHB-Pokal war für der Weg nach Riesa beendet. In Riesa findet jährlich das sogenannte “Final-Four” statt, bei dem der Sieger des DHB-Pokals ermittelt wird.
Rückblende: Die Mannschaftsaufstellung des THCs wirkt im Vergleich zum Gegner als letztes Aufgebot. Lediglich ZWEI Auswechselspielerinnen und eine “Ersatz-Torhüterin” stehen Trainer Dago Leukefeld zur Verfügung. Julia Jurack saß am Spielfeldrand und konnte nur zuschauen. Eine Grippe hat einen Einsatz unmöglich gemacht. Was die Zuschauer in der gut gefüllten Salza-Halle von der ersten Minute sahen, war Handball-Leidenschaft pur! Die wenigen Akteure auf Thüringer Seite kämpften von Beginn an um jeden Zentimeter Hallenboden. Schnell war das Publikum in Euphorie und unterstützte damit die “Rumpftruppe” auf dem Parkett.
Nach 60 Minuten war noch lange nichts entschieden, bei dem Spiel, das kein Unentschieden kannte. Herausragend waren die Aktionen von Christine Dangel. Immer druckvoll vom Punkt hielt sie den THC im Rennen. Auch wenn der THC kurzfristig mit zwei, drei Toren hinten lag, hatte man nie das Gefühl, dass das Spiel in der regulären Zeit entschieden wird.
Wen das Spiel zu diesem Zeitpunkt noch nicht gänzlich in den Bann gezogen hatte, der sollte es spätestens bei den Verlängerungen erleben. Kein Krimi kann so geschrieben werden! Dramatik in der Verlängerung. Hätte man ein Feuerzeug angemacht, wäre die Halle explodiert. Das Publikum aus Nürnberg und Thüringen peitschte beide Teams unaufhörlich nach vorne. Wie es allerdings im Sport immer ist, muss es bei solchen Spielen einen Sieger geben. Wieder einmal durften sich die Gäste in der Salza-Halle freuen. Glückwunsch nach Nürnberg. Nach der zweiten Verlängerung gewann Nürnberg mit 38 zu 35 und darf nun zum begehrten “Final-Four”.
Betretene Gesichter gab es nach dem Spiel auf allen Seiten. Nur das Team aus Franken durfte jubeln. Kopf hoch THC! In dieser Saison gibt es noch einen Wettbewerb! Und nicht zu vergessen seien die schweren Spiele die für den Verbleib in der ersten Liga wesentlich wichtiger sind. Ich denke im Namen aller THC-Fans sprechen zu dürfen:
Katarina, Michaela, Nadine, Andrijana, Martina, Marielle, Alexandra, Daniela, Christine und Dago! Danke für ein tolles Spiel und weiterhin viel Erfolg.

26.Februar 2009

Sina Peschke Wir haben den Superstar

In der Rubrik ”Bester Newcomer national” hat er in Berlin gerade erst den Echo abgestaubt und nebenbei tourt der noch amtierende deutsche Superstar Thomas Godoj mit seinem aktuellen Album Plan A durch Deutschland. Natürlich auch mit Zwischenstopp in Thüringen. Wir haben ihn nach seinem Konzert am Mittwoch in Erfurt getroffen. Und was dabei herausgekommen ist, das hören Sie am Samstag bei LandesWelle!

Mehr zu Thomas Godoj gibt’s hier


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