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Wolf Wald Thüringen
Wolf Wald Thüringen

Wolfhybride-Welpen in Ohrdruf

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Der Verdacht, die standorttreue Wölfin auf dem Truppenübungsplatz sei nicht mehr allein, hat sich bestätigt.

Das Thüringer Umweltministerium hat das weitere Vorgehen eng mit der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf abgestimmt. Die Empfehlung der Experten ist eindeutig. Aus Artenschutzgründen müssen die Jungtiere getötet werden. Damit wird die Wildtierpopulation Wolf vor Haushund-Genen geschützt. Eine Vermischung der Gene würde den Fortbestand der Wolfspopulation gefährden. Da der Aktionsradius der Tiere schnell wächst und sie bereits im Winter geschlechtsreif werden, das heißt eigene Reviere suchen, empfehlen die Experten eine möglichst schnelle Tötung. Von Betäuben und in ein Gehege bringen raten die Experten ab. Das sei keine tierschutzgerechte Alternative.

Erfahrungen aus Sachsen zeigen, dass die dort gefangenen Hybridwelpen sehr unter der Gehege-Haltung gelitten haben. Für die Tötung der Wolf-Hybriden werden als nächstes also die arten- und tierschutzrechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Zu den Hintergründen: Seit Juli häufen sich die Übergriffe auf Schafs oder Ziegenherden rund um den Standortübungsplatz Ohrdruf. Davor gab es über 2 Jahre keinen Vorfall gegeben hatte. 65 Schafe und fast 15 Ziegen wurden in diesem Jahr Opfer von Attacken bzw. mussten notgetötet werden. In 2 Fällen konnte mit einer DNA Analyse nachgewiesen werden, dass die Ohrdrufer Wölfin zugeschlagen hatte. In den letzten Wochen haben Schäfer und Umweltministerium Lösungen für eine einen besseren Schutz der Herden vereionbart. Das Ministerium hat den Schäfern zum Besipiel kostenlos mehrere Zaunsets geliehen. Außerdem bewachen seit wenigen Tagen angemietete Herdenschutzhunde die Schafe im Nachtpferch.

Wolf Fotofalle OhrdrufBundesforst
Wolf Fotofalle Ohrdruf
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Wolf Fotofalle Ohrdruf
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Wolf Fotofalle Ohrdruf

Fotos: Bundesforst