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Hohe Geba
Hohe Geba

Schiefer Turm von ... Geba?

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Ein außergewöhnliches Projekt soll in der Rhön realisiert werden.

Auf der Hohen Geba in der Rhön soll das schiefste Gebäude der Welt gebaut werden. Die konkreten Pläne für das Projekt wurden am Abend in Helmershausen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen vorgestellt. Auf der Hohen Geba soll ein Erlebniszentrum mit einem 70 Meter hohen Aussichtsturm gebaut werden - der Turm soll sich um über 23 Grad neigen. Auf einer weiteren speziellen ellipsenförmigen Konstruktion können Besucher außerdem den Turm umrunden - dabei müssen sie sich wegen der Schräglage allerdings anschnallen. Rund 14 Millionen Euro soll das Projekt kosten. Einigen Anrainerkommunen erscheint das Projekt aber eine Nummer zu groß. Gut 100.000 Besucher müsste der schiefe Turm jährlich auf die Hohe Geba locken, damit sich die Investitionen rentieren. Wie Prof. Friedrich Kugler von der FH Schmalkalden am Abend erklärte, sei dies durchaus realistisch. Vergleichbare Attraktionen in der Region kommen auf ähnliche Besucherzahlen, so Kugler weiter. Die Viba-Nougatwelt in Schmalkalden kam zuletzt auf 120.000 Besucher im Jahr und das Meeresaquarium in Zella-Mehlis sogar auf 375.000.

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